Anspruchsvolles Datenmanagement ...

Eine besonderes Augenmerk widmet das Projektteam der Heterogenität der verwendeten Daten: Unterschiedliche Aufnahmezeitpunkte, Massstäbe, kartografische Projektionen, Datenformate und Modelle beeinträchtigen nicht nur die Interpretation sondern erschweren auch die Datenintegration. Abhilfe schaffen da die Datenhaltung in Geodatenbanken und das Management der Daten in ihrer ursprünglichen Kartenprojektion. In diesem Zusammenhang besonders hilfreich sind auch Metainformationen zu den einzelnen Datensätzen sowie das Anwenden entsprechender Methoden im Umgang mit inhomogenen Daten.

... und länderspezifische Methoden

Im grenzüberschreitenden Projektgebiet gibt es bereits heute Hochwasser-Gefahrenkarten, denen allerdings eine unterschiedliche Kategorisierung der Gefahrenstufen zu Grunde liegt. Doch auch für dieses Problem haben die Projektpartner eine Lösung gefunden: Für die Darstellung länderspezifischer Gefahrenkarten verwendet TIMIS flood jeweils die nationalen Kategorien. Grenzüberschreitende Produkte hingegen beziehen sich auf eine neue Kategorisierung, die sich am kleinsten gemeinsamen Nenner der deutschen und luxemburgischen Gefahrenkategorien orientiert. Auf diese Weise wird sowohl nationalen Gegebenheiten als auch einem international sinnvollen Konsens gleichsam Rechnung getragen.

Die Grenzen der Harmonisierung

Die Beispiele des Datenmanagements und der unterschiedlichen Methoden bei der Kategorisierung der Gefahrenstufen zeigen: Eine harmonisierte Vorgehensweise ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Kooperation. Allerdings gilt es, hier Augenmass zu bewahren, denn zu viel Harmonisierung wiederum bremst eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projektpartnern.

Weiter für den Erfolg des Projektes ausschlaggebend ist die interne und externe Kommunikation. Etwa um den regelmässigen Informationsfluss zwischen den beteiligten Partnern sicherzustellen. Oder indem betroffene Behörden, die nicht unmittelbar dem Projektteam angehören, dennoch aktiv ins Projekt einbezogen werden. Auch die Bevölkerung soll über das Projekt informiert werden, um sie von den Vorteilen und vom Nutzen grenzüberschreitender und nationaler Gefahrenkarten als direkt Betroffene zu überzeugen. Und schliesslich pflegt das TIMIS-Projekt den Know-how-Transfer mit anderen grenzüberschreitenden Projekten im Hochwasserschutz:

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TIMIS flood trägt nationalen Gegebenheiten als auch einem internationalen Konsens Rechnung.
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